Donnerstag, 29. April 2010

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Unsere Lieblinge

Ihr gehört auch zu denen, die meinen, Kurzgeschichten seien nur etwas für den Deutschunterricht ? Dann werden wir euch hoffentlich vom Gegenteil überzeugen können !
An dieser Stelle möchten wir euch in Zukunft regelmäßig drei Kurzgeschichten ans Herz legen, die der Redaktion von EPIDU eine Empfehlung wert sind.

Ein kleiner Junge, der deportiert werden soll, ein mutiger Helfer, den sein Einsatz teuer zu stehen kommt. Lisa Menzl versetzt uns in ihrem EPIDU-Debüt „Im Schrank“ in eine Zeit zurück, in der menschliche Grausamkeit und Angst regieren, in der es aber dennoch auch Mut und Hoffnung gibt – auch über den Tod hinaus.

Zur Kurzgeschichte "Im Schrank"

Monster gibt es nicht nur im Film – im echten Leben haben sie allerdings keine Krallenhände oder hässliche Fratzen. Sie wohnen in den meisten von uns, doch erkennt man sie häufig erst, wenn sie ihr fürchterliches Gesicht zeigen. Bernard Dubois greift in „Nur ein alter Mann“ im politischen Kontext ein Thema auf, das uns nachdenklich macht.
Zur Kurzgeschichte "Nur ein alter Mann"

Man kennt ihn und man fürchtet ihn, denn man weiß nie, wann er angreift: Der innere Schweinehund. Witzig und geistreich schildert uns Romy Stieler einen Kampf mit diesem fiesesten aller Gegener, ein Kampf, wie wir ihn schon viele Male selbst erlebt haben. „Der Schweinehund“ bringt uns zum Schmunzeln – gerade weil es diesmal nicht wir sind, die ihn in Schach halten müssen.
Zur Kurzgeschichte "Der Schweinehund"

Zum Schluss wünschen wir euch gute Unterhaltung mit unserer heutigen Empfehlung. Wir sind gespannt auf eure Meinung!

Mittwoch, 7. April 2010

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Drei Romane für jeden Geschmack

In den letzten Wochen haben wir euch drei nagelneue Romane unserer Autoren auf EPIDU.de präsentiert. Mit „Beiß mich, Käthe!“von Björn Willems, „Das Geschenk“ von Thomas Hinzert und „Traumwelten“ von Karsten Eckert findet jeder Leser etwas für seinen Geschmack.

Du magst es heiß und actionreich ?

Dann liegst du mit „Beiß mich, Käthe!“ goldrichtig. Björn Willems hat einen Vampirroman geschaffen, der sich in keiner Weise mit anderen Romanen dieses Genres vergleichen lässt und auch echte Männer begeistern wird. Die Vampirin Käthe versucht, ein normales Leben zu führen. Sie arbeitet, isst und schläft wie die Menschen um sie herum – jedoch schläft sie am Tag und auch was das Essen angeht hat sie einige für Menschen untypische Vorlieben. Als eine geheime Gesellschaft von ihrer Existenz erfährt und ausgerechnet die Vampirjägerin Lotta sich auf die Jagd nach Käthe begibt, beginnt eine spannende Vampirhatz.


Link zum Buch

Deine Vorliebe gilt eher humorvollen Alltagsgeschichten ?

Kein Problem, denn mit dem Roman „Das Geschenk“ wirst du voll auf deine Kosten kommen ! Mit Witz, Charme und einer gehörigen Portion Ironie erzählt Thomas Hinzert die odysseehafte Suche des Protagonisten nach einem Geschenk für seine Frau. Unvorhergesehene Hindernisse und die scharfsinnigen Bemerkungen, mit denen der Protagonist das Verhalten seiner Mitmenschen kommentiert, lassen garantiert keine Langeweile aufkommen. Eine humorvolle Alltagskomödie, in der sich jeder wieder finden kann.


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Du bist ein Träumer ?

Du liest gerne Romane, die beste Unterhaltung mit philosophischen Gedanken verbinden ? Dann aufgepasst, denn wir haben etwas für dich ! In „Traumwelten“ entführt uns Karsten Eckert in das Leben der jungen Julia. Schüchtern und zurückgezogen pflegt sie wenig Kontakt mit der Außenwelt. Doch dann beginnt sie eine Reise, die sie durch Träume in die Leben anderer Menschen führt. Zuerst glaubt Julia noch, ihre „Ausflüge“ steuern zu können, doch dann wird sie eines besseren belehrt. Wer führt sie auf dieser Reise ? Und was ist das Ziel der Suche ? Eine wunderbare Reise tief ins Innere des Lebens.

Link zum Buch

Haben wir euch neugierig gemacht ? Dann legt jetzt sofort los und lest euren Favoriten auf EPIDU.de. Die Autoren und wir freuen uns schon auf eure Rezensionen. Sagt eure Meinung, diskutiert die Romane mit anderen Lesern, tauscht euch im direkten Kontakt mit Lesern und Autoren aus !

Freitag, 2. April 2010

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Im Interview: Karsten Eckert


Mehr persönliches im Interview mit Karsten Eckert. Autor der ersten Stunde bei EPIDU.

Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Den Wunsch zu Schreiben hatte ich schon früher, als Kind. Mit 9 Jahren bekam ich einen neuen Nachbarn, einen Schriftsteller. Ich verbrachte viel Zeit mit ihm, lernte das Leben eines alternativen Schriftstellers kennen und begann selbst kleine Geschichten zu schreiben. Diese Erfahrungen begleiten mich bis heute, die Bekanntschaft mit jenem Schriftsteller war der Ausschlag gebende Punkt. Als ich vor sechs Jahren für einige Zeit arbeitslos wurde, hatte ich genug Zeit, mein Leben zu resümieren und habe wieder konkret mit dem Schreiben angefangen. Das war der Startschuss und seitdem bin ich mittendrin. Das Schreiben hat mir geholfen, diese schwierige Zeit zu überstehen.

Woher bekommst du die Ideen?
Das ist sehr unterschiedlich, manchmal aus den Medien, oder einfach durch Menschen, die ich kennenlerne. Erstaunlicherweise bekomme ich die meisten Ideen im Schlaf. Ich träume komplette Geschichten, die ich nach dem Aufstehen aufschreibe. Sogar ein komplettes Theaterstück habe ich basierend auf einem Traum schreiben können. Manchmal fällt mir ein Traum wieder ein, wenn ich auf einen Bus warte oder in anderen langweiligen Situationen.

Worum geht es in deinem Buch?
Traumwelten ist eine nette, kleine, unterhaltsame Geschichte über eine Außenseiterin. Sie ist völlig in sich gekehrt und hat sich von der Außenwelt vollständig abgeschottet. Sie geht nur zur Arbeit und hält sonst alles von sich fern. Während ihres Urlaubs verbringt sie ihre Zeit zu Hause, da ihr das Geld für eine Reise fehlte. Die freie Zeit verbringt sie damit, in Tagträumen zu versinken. Sie ist eine sehr introvertierte Person, jedoch bringen diese Träume sie dazu, dass sie sich ihrer Welt immer mehr öffnet. Wie genau sie sich verändert, wird in kleinen Geschichten erzählt.

Was sind deine Wünsche und deine Träume?
Da bin ich nicht viel anders als jedermann. Gesundheit und natürlich finanzielle Freiheit zu haben, um die Möglichkeiten, die das Leben bietet, ganz auszunutzen. Gerne möchte ich natürlich vom Schreiben leben können, aber mein Ziel ist es, irgendwann mal ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Das heißt, die wirkliche Freiheit haben, selbst zu entscheiden, ob ich morgens im Bett bleibe oder meine Arbeit verrichte. Ich könnte mir vorstellen, irgendwann mal auszuwandern, und ein Leben wie "Grizzly Adams" zu führen. Das ist mein Traum, mein Leben unabhängig von gesellschaftlichen oder persönlichen Strukturen führen zu können, zu entscheiden, weil ich will und nicht, weil ich muss.

Welchen Stellenwert hat das Schreiben in Deinem Leben?
Ich arbeite bereits an weiteren Titeln und eines dieser Werke ist auch fast fertig. An Ideen mangelt es mir nicht, zumindest nicht für die nächsten Jahre. Das Schreiben ist ein Teil meines Lebens geworden und wenn ich nicht mehr schreiben könnte oder dürfte, dann würde ich mich womöglich wie ein Raucher auf Entzug fühlen. Meine Laune bessert sich um einiges, wenn ich schreibe. Worte an das Publikum. Besucht einfach mein Profil bei epidu.de und meldet euch, wenn ihr Ideen oder Anregungen habt. Ich freue mich sehr über jedes Feedback.